E-Bike: Nachhaltig sportlich

E-Bike: Nachhaltig sportlich

Als Anbieter von maßgeschneiderter Software für Energieversorger und ihre Vertriebsdienstleister interessieren wir uns für alle Themen rund um Energie. Selbstverständlich auch für einen Teilbereich mit besonderem Spaßfaktor: die Elektromobilität.

Ob E-Bikes oder Pedelecs, ob Hollandrad oder Mountainbike – mittlerweile ist das Angebot so breit, dass sich für jeden Typ das richtige Modell findet. Für mich als Alpinist stand sofort fest: Ein Mountainbike muss es sein. Doch wie findet man überhaupt heraus, ob man Spaß an einem E-Mountainbike hat?

 

Der Weg zur Entscheidung

Natürlich können Sie einfach nur beim Fahrradhändler Ihres Vertrauens eine Runde im Hof drehen. Dabei werden Ihnen allerdings die meisten Vorteile und Annehmlichkeiten nicht klar werden. Bei einem E-Mountainbike ist es ja vor allem von Interesse, wie sich soviel Antrieb im Gelände verhält.

Besser: Leihen Sie sich ein Bike aus und fahren Sie ein Stück aus der Stadt hinaus. Dabei merken Sie auch, wie Sie dem Gewicht des Rads zurecht kommen. Für viele passionierte Mountainbiker sind die ca. 20 Kilogramm eines E-Mountainbikes schließlich ein K.O. Kriterium.

Am besten: Machen Sie Urlaub in den Bergen. Leihen Sie sich vor Ort ein E-Mountainbike und finden Sie in ein, zwei Tagestouren heraus, wie viel Unterstützung Ihnen Spaß macht. Nur so wird Ihnen bewusst, wie viel mehr Strecke und Höhenkilometer Sie damit im Vergleich zu einem konventionellen Mountainbike zurücklegen können. Danach wissen Sie mit Sicherheit, ob Sie der Typ für ein E-Mountainbike sind. Seien Sie allerdings gewarnt: Im Anschluss werden Sie sich sehr wahrscheinlich eines kaufen wollen.

 

Die Highlights

Sie haben das bis ca. 10 Kilometer Distanz schnellste innerstädtische Fortbewegungsmittel unter sich. An der Ampel lassen Sie alle hinter sich (abgesehen von anderen E-Bikern natürlich). Einkäufe per Rad erledigen Sie so mühelos wie nie zuvor. Wussten Sie, dass es sogar Anhängerkupplungen für E-Mountainbikes gibt? Das sieht vielleicht etwas unsportlicher aus, praktisch ist es aber auf jeden Fall.

Sie bewältigen locker 25 bis 30 Kilometer pro Stunde - ob bergauf oder im Gelände. Und zwar auch dann, wenn Sie gerade nicht so gut zu Fuß sind oder wenig Kraft haben. Sie sind gesundheitlich nicht auf der Höhe, Ihr Freundeskreis unternimmt aber häufig Radtouren? Wo Sie sich bisher vielleicht zurückgehalten haben, können Sie nun die Gruppe zur nächsten Einkehr anführen. Der Inklusions-Effekt ist wirklich enorm und macht nochmal extra Freude.

Dem Argument der Kritiker, ein E-Bike sei nur etwas für unsportliche Menschen, treten Sie mit einem einfachen Argument entgegen: Sie werden sehr viel mit dem Rad fahren. Dabei unterstützen die normalen E-Mountainbikes Sie „nur“ bis zu ca. 25 km/h. S-Pedelecs können Sie bis 45 km/h anschieben. Aber alles über die 25 km/h müssen Sie treten, und da treten Sie bei vielen Modellen den Motor mit.

Was bedeutet das in Sachen Fahrgefühl? Sie können unglaublich agil und dynamisch fahren und sind schnell auf Tempo. Dank guter Bremsen reduzieren Sie die Geschwindigkeit genauso einfach und können auch auf schwierigem Gelände ein durchgehend hohes Durchschnittstempo halten. Oberhalb von 25 km/h wird es dann anstrengender, aber Sie werden belohnt, wenn Sie mit Tempo durch den Wald fahren, auf Schotterpisten dahin gleiten oder einen steilen Hang nach oben rauschen. Nicht falsch verstehen: Steigung bleibt eine Herausforderung. Aber mit 25 km/h statt 3 km/h macht die Sache einfach mehr Spaß.

  

Die Nachteile

Wer mit seinem E-Bike auch ins Gelände fahren möchte, darf sich auf höhere Anschaffungskosten gefasst machen: Einsteigermodelle mit gutem Preis-Leistungsverhältnis beginnen bei ca. 3000€. Darunter hält die Fahrfreude erfahrungsgemäß nicht lange an.

Sie werden überrascht sein, wie mühelos Sie mit einem E-Bike auf die relativ hohe Geschwindigkeit von 30 km/h beschleunigen. Das wirkt sich jedoch auch auf Reaktionszeit und Bremsweg aus. Gerade in der Stadt sollten Sie deshalb nicht übermütig werden.

Respekt vor Geschwindigkeit ist ein Nebeneffekt des E-Bikes. An die rasante Art der Fortbewegung gewöhnt man sich jedoch schnell. Umso größer wird die Verantwortung, auch für abbiegende Autofahrer mitzudenken. Schon wenige Meter nach dem Anfahren 25 km/h zu fahren kann leicht auf einer Motorhaube enden – kein Autofahrer rechnet damit, dass Sie derartig schnell beschleunigen. Darum gilt gerade beim E-Bike: Helm ist Pflicht!

 

Die Finanzierungsfrage

Eine attraktive Alternative zu Kauf oder privatem Leasing: Leasen Sie das Bike als Firmenfahrzeug über Ihren Arbeitgeber. So sparen Sie nicht nur gute 20 bis 30 Prozent auf den Kaufpreis, sondern sind bei den meisten Anbietern automatisch so versichert, dass alle fest montierten Teile zum Neupreis abgedeckt sind. Zudem sind bei den Leasingfirmen in der Regel alle Checks und Verschleißreparaturen mit inbegriffen. Nach dreijähriger Laufzeit können Sie entweder das geleaste Rad kaufen oder sich ein neues holen und den Leasing-Zyklus von Neuem starten. Und das Beste: Das alles ist im Preis bereits mit eingerechnet.

 

Das Fazit

Alternative Antriebsformen wie Elektromobilität prägen hierzulande noch viel zu wenig das Stadtbild. Ausschlaggebend für die Entscheidung zum E-Bike war für mich jedoch vor allem der Spaßfaktor. Der durch ein Rundum-Sorglos-Leasingmodell noch mehr steigt.

Dynamik und Agilität gepaart mit der frisch gewonnenen Unabhängigkeit vom öffentlichen Nahverkehr machen das E-Mountainbike nicht nur zum Alpen-, sondern auch zum perfekten Stadtflitzer. Nicht zuletzt weil damit auch die zeit- und nervenraubende Parkplatzsuche endlich der Vergangenheit angehört. Meiner Meinung nach kombiniert kein anderes Fortbewegungsmittel in diesem Maße Sportlichkeit mit Komfort und Nachhaltigkeit.

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