Digital unterschreiben, einfach über Joules

Im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts sind Tinte, Papier, Postbote oder Hausbesuch nicht mehr nötig, um eine Unterschrift zu bekommen.

Christoph Huber
23. Juni 2020

Sagen Sie es weiter:

Die ultimative, rechtlich sicherste Form der Willensbekundung ist und bleibt die Unterschrift. In der Praxis, auch in der Energiewirtschaft, unterzeichnen Menschen meist mit Stift auf Papier, die Unterschrift ist ein physisches Objekt. Und wie die meisten physischen Objekte muss sie transportiert und aufbewahrt werden. Wenn ein Kunde einen Strom- oder Gasvertag unterzeichnet, heißt das, dass das Vertragsdokument per Post zum Kunden gesendet und von ihm wieder zurückgeschickt oder ihm bei einem Hausbesuch vorgelegt werden muss. Im Anschluss muss es in einem Archiv gelagert werden.

In der digitalen Ära, zumal in der Corona-Zeit, in der wir vom Geschäfts-Meeting bis zur Essensbestellung fast alle Transaktionen online durchführen wirkt es beinahe archaisch, einen Kunden um eine physische Unterschrift zu bitten. Tatsächlich ist dies auch gar nicht nötig, seit die digitale Unterschrift Einzug gehalten hat. Sie ermöglicht es, am Rechner, Handy oder Tablet zu unterschreiben und die Unterschrift digital zu speichern. Über zusätzlich gespeicherte Metadaten wie den Zeitpunkt und die IP-Adresse ist sie außerdem noch fälschungssicherer als die herkömmliche Signatur.

Es gibt also gute Gründe für Energieversorger, gerade jetzt auf ein digitales Unterschriftsverfahren zu setzen, um sich und ihren Endkunden das Leben etwas leichter zu machen. Und da es unser Kernziel ist, Energieversorgern das Leben zu erleichtern, haben wir Joules um das Plugin "Kontaktlose Unterschrift" erweitert. Die Implementierung kann schnell erfolgen und von jedem Nutzer mit der Rolle "Administrator" vorgenommen werden. Wenn gewünscht, übernimmt sie gerne der eins+null-Support.

In Aktion läuft der digitale Unterschriftsprozess dann wie folgt ab:

  • Wenn ein Vertrag angelegt wird, wird an den Kunden eine Systemnachricht als E-Mail geschickt. Darin wird er gebeten, seinen Vertrag digital zu unterzeichnen.
  • In dieser E-Mail ist ein individueller Link enthalten. Dieser Link wird für jeden Vertrag individuell generiert und verliert seine Gültigkeit, nachdem einmal über diesen Link unterzeichnet wurde.
  • Klickt der Kunde nun auf den Link, wird er auf eine Landingpage geleitet, auf der er sein Vertragsdokument noch einmal sehen und herunterladen und letztlich per Maus oder Finger unterschreiben kann.
  • Sobald der Kunde unterschrieben hat und bestätigt, wird ihm entweder auf der Landingpage oder über eine weitere Systemnachricht mitgeteilt, dass er erfolgreich unterschrieben hat.
  • Das unterschriebene PDF wird beim Vertrag in Joules im Tab "Dokumente" hochgeladen. Zusätzlich wird die Unterschrift unten im Vertragsformular angezeigt.
  • Dadurch wird abhängig von den Einstellungen in Joules ein Statuswechsel des Vertrags ausgelöst, zum Beispiel zum Status "Vollmacht da".
  • Nach diesem Prozess von wenigen Minuten hat der Kunde eindeutig, sicher und bequem seinem Vertrag zugestimmt und der Lebenszyklus des Vertrags kann in die nächste Phase eintreten.

Für ein EVU benötigt die Einrichtung des Prozesses inklusive Systemnachricht, PDF-Vorlage und Landingpage nur ein paar Stunden. Der eins+null-Support übernimmt gerne alle diese Schritte, wenn gewünscht. Den Endkunden kostet die digitale Unterschrift nur wenige Minuten. Vor diesem Hintergrund wirkt die physische Unterschrift per Post oder Hausbesuch umso mehr aus der Zeit gefallen und ein Verzicht auf eine Unterschrift unnötig unsicher. Gehen Sie mit der Zeit und gehen Sie sicher, indem Sie Ihre Vertragsdokumente ganz einfach digital signieren lassen!

Geht es Ihnen da genauso? Oder sehen Sie das anders?

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